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„Noch keinen Tag bereut.“

Alexander Haas kam als Quereinsteiger zu MFB. Gelernt hat er Maler und Lackierer. Heute arbeitet er dort als Polier, seit 17 Jahren. Und würde es jederzeit wieder tun.

Ein Schritt, der sich gelohnt hat 

Alexander Haas kommt aus Haselünne. Nach der Ausbildung zum Maler und Lackierer war er gut drei Jahre Geselle. Dann veränderte sich die Lage in der Branche, und irgendwann war klar: Es ist Zeit für was Neues. Den Schritt wollte er aber nur machen, wenn er wirklich stimmt. Vor allem suchte er eine stabile Firma. Eine, bei der man sich keine Gedanken macht, ob es sie in ein paar Jahren noch gibt, und bei der der Lohn wirklich pünktlich kommt. Dazu kam ein Thema, das ihn faszinierte.

Damals war Windenergie etwas, das man sonst nur aus dem Fernsehen kannte. Und plötzlich konnte man selbst daran mitarbeiten.

Alexander Haas

Wie der Einstieg lief

Die Bewerbung ging am Wochenende raus, der Rückruf kam direkt Anfang der Woche. Den ersten Tag hat Alexander noch genau vor Augen. Gleich eine Abnahme, sofort was los.

Da dachte ich kurz: Wo bist du hier gelandet? Aber danach wurde mir alles gezeigt. Vom ersten Tag an war ich Teil des Teams.

Alexander Haas

Im Finish-Team, wo viel gestrichen wurde, hatte sein Handwerk sofort Platz. Und wenn als Quereinsteiger mal etwas nicht sofort saß, war das keine große Sache. Man ließ ihm die Zeit dafür. 

Meine Arbeit wird gesehen

Nach wenigen Monaten bekam er die Chance, Vorarbeiter zu werden. Das war der Moment, wo er wusste: Das hier ist richtig.

Da habe ich gemerkt: Meine Arbeit wird gesehen.

Alexander Haas

Es folgten weitere Schritte. Turmbau, Freileitungsbau, heute Fundamentbau. Den Vorarbeiter- und Polierlehrgang hat MFB vollständig unterstützt, zeitlich und finanziell. Das ist kein Einzelfall. Kollegen, die als Facharbeiter angefangen haben, sind heute Bauleiter. Der heutige Geschäftsführer hat selbst als Bauleiter bei MFB begonnen. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die erste Windkraftanlage, die er mit seinem Team komplett aufgebaut hat. Unter seiner Führung, von Anfang bis Ende.

Das war alles neu. Viel Verantwortung, viel dazugelernt. Und als sie fertig war... ja. Das war schon was.

Alexander Haas

Was heute anders ist

Was ihm an seiner Arbeit am meisten gefällt, ist die Abwechslung. Kein Bereich für immer, kein Tag wie der andere. Wer Verantwortung übernehmen will, bekommt die Chance dazu. Und wer lieber als richtig guter Fachmann arbeitet, findet hier auch seinen Platz. Und dann ist da noch etwas, das sich schwer erklären lässt. Als er im Urlaub nach Norwegen fuhr, kam er an Windkraftanlagen vorbei, die er in Schweden mitgebaut hatte.

Da konnte ich sagen: Die da, die habe ich mit aufgebaut. Die stehen da für Jahrzehnte. Das ist ein besonderes Gefühl.

Alexander Haas

Wertschätzung und Montagmorgen

Wertschätzung zeigt sich bei MFB im Alltag, nicht in großen Gesten. Bei wichtigen Terminen sind die Bauleiter vor Ort. Bei einer großen Betonage, wo man nicht einfach pausieren kann, bringen sie schon mal mittags Pizza mit oder eine Runde Mettbrötchen. Man merkt, dass man nicht einfach eine Nummer ist. Und die Gewinnbeteiligung ist für Alexander ein klares Signal: Wenn es der Firma gut geht, soll das jeder spüren. Auf die Frage, wie sich Montagmorgen anfühlt, antwortet er ohne nachzudenken.

Ich stehe früh auf. Aber ich fahre nicht los und denke: Oh nein, schon wieder Arbeit. Ganz im Gegenteil.

Alexander Haas

Das merken auch die zu Hause.

Nach 17 Jahren 

Wer zu MFB kommt, wird nicht allein gelassen. Am Anfang ist vieles neu – das geht jedem so, der in einen anderen Bereich wechselt. Bei MFB wird man eingearbeitet, nicht ins kalte Wasser geworfen. Die Kollegen wissen, wie das ist, und niemand erwartet, dass man am ersten Tag alles kann. Man wächst in Aufgaben hinein, die man sich vorher nicht zugetraut hätte. Und irgendwann schaut man zurück und denkt: Das hätte ich früher nicht für möglich gehalten.

Man meint manchmal, das war super schlimm. Aber die Bauleiter haben das vielleicht gar nicht so gesehen.

Alexander Haas

Man macht weiter, und oft stellt man fest, dass die Probleme kleiner waren als gedacht. Die Auftragslage ist sehr gut, sonst würde man nicht so viele Leute suchen.

Klar hört man manchmal, dass das Gras woanders grüner ist. Aber ich habe noch keinen Tag ernsthaft daran gedacht zu kündigen. Unser Chef hat als Bauleiter angefangen, heute ist er Geschäftsführer und Inhaber. Das sagt alles.

Alexander Haas

„Bereut habe ich es nicht. Keinen Tag.“

Sein Rat: „Wenn man Interesse, Lust und Einsatz mitbringt, kann man hier viel erreichen. Man muss nicht alles können, man muss sich nur trauen und den ersten Schritt machen. Manchmal fragt man sich hinterher, warum man es nicht früher gemacht hat.“

Alexander Haas kommt aus Haselünne und arbeitet seit 17 Jahren als Polier bei MFB.

Wer sich das ebenfalls vorstellen kann: Erst reden. Dann entscheiden.
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